Geschichte

Wenn wir heute 20 Jahre “Ferienpark Mirow” feiern, wissen die Alteingesessenen, dass hier schon seit 1984 Ferien gemacht werden und zwar auf der Grundlage des “Kommunal-Vertrags über beiderseitige Leistungen zur Verbesserung der Arbeits- und Lebensbedingungen der Werktätigen”, den die Gemeinde am 14.9.1984, also fast auf den Tag vor 30 Jahren, abgeschlossen hatte und zwar mit der TIG Territorialen Interessengemeinschaft Urlauberdorf Granzow) und der VEB Rationalisierung und Projektierung in Berlin. Zu den Leistungen des Urlauberdorfes Granzow gehörten damals: Kaufhalle, Friseursalon, Poststation, Ambulanz, Sport- und Spielflächen und gastronomische Einrichtungen. Es gab aber schon vorher seit 1980/81 einzelne Ferienhäuser, die von den unterschiedlichsten Betrieben aus der ganzen DDR errichtet wurden, und ausschließlich dem Urlaub ihrer Betriebsangehörigen vorbehalten war. Einzelheiten zu diesen Anfängen des Ferienparks finden Sie in der E-Mail eines am Bau beteiligten Werktätigen von damals, abgedruckt in unserer Festschrift auf der nachfolgenden Seite: “Bericht vom Baubeginn”. Fünf Jahre fuhren die Werktätigen der DDR gerne hierher, und dann kam das Jahr der Wende mit tiefgreifenden Veränderungen – auch was das Urlaubmachen betraf. Die Treuhand übernahm und verteilte das, was nutzbar war. Der Gutachter der Treuhand stellte am 11.5.1992 fest: “Die Bungalows (in Granzow) sind wohl in dem jetzigen Zustand nutzbar, entsprechen jedoch in keiner Weise den heutigen und zukünftigen Anforderungen einer Ferien-Unterkunft. Es sind daher erhebliche Sanierungsarbeiten erforderlich, bzw. ein vollkommener Neubau zu erstellen.” Laut Kostenvoranschlägen der Treuhand vom Mai 1992 “überschreiten die Angebotssummen für den Abbruch dieser Gebäude den Verkehrswert der Grundstücke”. Mein damaliger Parkmanager des Ferienparks Extertal im Weserbergland, Herr Nemecz, war schon Anfang der 90er Jahre in Granzow aktiv geworden. Mit zwei anderen Investoren hatte er der Stadt Mirow Investitionsversprechen gemacht, die alle letztendlich nicht eingehalten werden konnten. Herr Nemecz arrangierte dann 1992 ein Treffen in Granzow zwischen mir und Herrn Grählert, dem langjährigen Parkmanager des damaligen Feriendorfs Granzow, mit der Absicht, mich als Investor zu gewinnen. Meine Begeisterung für die Landschaft und das Feriendorf war spontan. Und die später zu zahlende Kaufsumme für einen Anteil der Vorbesitzer erschien mir angesichts der von mir erwarteten Möglichkeiten realistisch. Meine Absicht war damals, erst einmal die Liquiditätsschwierigkeiten der zu Beginn drei Investoren zu beseitigen, um das Feriendorf in ein ruhigeres Fahrwasser zu führen. Die Größe des Feriendorfs Granzow überforderte aber die damaligen
Investoren um Herrn Nemecz, zwei sprangen ab, so dass er allein mit mir übrig blieb. Dabei zeigten sich damals schon unterschiedliche Auffassungen zwischen uns beiden. Ich war für Abriss der alten Häuser und Neubau, Herr Nemecz für Sanierung des Bestands. So gab es eine Zeit mit zwei Park-Namen (Feriendorf Granzow und Ferienpark Mirow – Granzow am See), mit zwei Rezeptionen und zwei Konzeptionen für den Park. Im Nordkurier vom 21.11.1996 stand dann mit fetter Überschrift: “Feriendorf Granzow steht vor dem Konkurs”. In dem Zeitungsartikel stand zwar etwas weiter unten auch klein im Text, “die Ferienpark Mirow GmbH, ein Unternehmen der Limburg-Gruppe, dieebenfalls in Granzow in unmittelbarer Nachbarschaft zu der konkursbedrohten Firma eine Ferienanlage betreibt”, stehe auf
sicheren Füßen, aber sie “befürchtet mit der Feriendorf Granzow GmbH bei Reiseveranstaltern, Käufern und Urlaubern in einen Topf geworfen zu werden.” Zum Glück haben sich unsere Befürchtungen nicht bewahrheitet. Die Hauskäufer der Limburg-Gruppe schenkten uns weiterhin ihr Vertrauen, auch als wir die Konkursmasse des anderen Teils von Herrn Nemecz kauften. Die Details im Verlauf der Neugestaltung des Ferienparks entwickelten sich zu einem richtigen Abenteuer. Im Ergebnis hat sich am Markt das bessere Konzept durchgesetzt, und wenn Sie sich hier umsehen, wissen Sie, wer richtig lag. Dass heute hier ein Unternehmen sein 20 jähriges Jubiläum feiern kann, liegt aber auch daran, dass es Mannschaften vor Ort in Granzow und in Nordhorn gab, die halfen, das zu schaffen, was
Sie heute hier vorfinden. In der Chronik können Sie die einzelnen Stationen noch einmal nachlesen. Eine möchte ich aber hier herausheben, und das ist das Projekt “Club Panorama”, später “Aparthotel Seepanorama”. An exponierter Lage galt es, den Riesenklotz des alten Restaurants und Kulturzentrums “Taun Möschenkroog” umzugestalten und neu zu beleben, denn das Objekt verfiel zunehmend immer mehr – und das mitten zwischen den neuen “Wildgänsen” und “Seeschwalben” im skandinavischen Look. Eine Finanzierung dieser 4,5 Millionen Euro Investition mit Schwimmbad, Wellnessbereich, Restaurant war im Wesentlichen auch nur über viele Kleininvestoren (insgesamt 47 Appartement-Käufer) möglich, die meinem Konzept “alles aus einer Hand” vertrauten – der Käufer muss sich nicht um die Vermietung und Wartung seines Besitzes kümmern. Die verantwortungsvolle Verwirklichung dieses Konzepts ist nur vor Ort möglich. So hat sich mit den Jahren (ja, es sind schon zwanzig!) mein
Lebensmittelpunkt immer mehr in diese Gegend verlagert, die ich auch immer mehr lieben gelernt habe. Wir freuen uns alle über das Vergangene und schauen auf das Kommende. Stillstand darf nicht sein. Die Idee Schirmbar z.B. ist bei den Gästen gut angekommen. Packen wir’s weiter an.

Granzow im September 2014

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